Die belgische Armee kündigt an, dass neue Soldaten ab 2026 als EOD-Assistent (Explosive Ordnance Disposal) arbeiten können. Diese Soldaten lernen, Sprengkörper zu identifizieren, zu sichern und zu neutralisieren.
Auf der Nachrichtenseite der Verteidigung erklärt Kommandant Dirk Gunst, der Verantwortliche für die Ausbildung, was die Assistenten lernen werden. „Sie werden ausgebildet, um EOD-Operatoren bei ihren Einsätzen zu unterstützen, einschließlich der Vorbereitung von Sprengkörpern, der Wartung von Einsatzfahrzeugen und der Leistung von Erste Hilfe bei einem Unfall mit Sprengstoffen.“
9 Wochen Ausbildung
Nach der Militärischen Initiationsphase (MIF) werden die Kandidaten eine spezialisierte Ausbildung von neun Wochen durchlaufen. Ab 2026 wird diese für neue Rekruten freigegeben, während sie heute erfahrenen Soldaten vorbehalten ist.
„EOD-Assistenten müssen nicht nur die Techniken beherrschen, sondern auch mit Stress und heiklen Situationen umgehen“, erklärt die belgische Armee. „Sie sind verantwortlich für die Einschätzung der Risiken und die Umsetzung der von ihrem Teamleiter gewählten Methode zur Behandlung von Sprengkörpern.“ Nach zwei Jahren können Assistenten das EOD-Zertifikat erwerben, um später zur Position des EOD-Operators aufzusteigen.
- Mehr Informationen über diese Ausbildung: https://www.mil.be/
- Mehr Informationen über Jobs bei der belgischen Armee: https://www.mil.be/nl/werken-bij-defensie/alle-loopbanen/








