Die flämische Regierung wird 1 Million Euro pro Jahr bereitstellen und alle Gemeinden ermutigen, ein Freiwilligenkorps einzurichten. Bereits mindestens 32 Gemeinden sind bereit, ein Korps zu gründen. Die Regierung ermutigt alle anderen Gemeinden, sich noch in diesem Sommer anzumelden.
Laut der flämischen Ministerin für Innere Verwaltung Hilde Crevits haben sich bereits 34 Gemeinden angemeldet. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz macht sie noch einen Aufruf. Solche Freiwilligenkorps können bei Überschwemmungen oder Hochwasser, Hitzewellen, Stromausfällen, Virusausbrüchen,… eingesetzt werden. In der flämisch-brabantischen Gemeinde Lubbeek und in Brüssel gibt es bereits ähnliche Projekte, bei denen Freiwillige eingesetzt werden.
Jeder kann sich anmelden
Die flämische Regierung finanziert mit 1 Million Euro die Anlaufkosten von kommunalen Freiwilligenkorps von 10 bis 80 Freiwilligen. Das Rote Kreuz Flandern wird für die Ausbildung und Koordination sorgen:
- Jeder über 16 Jahre (mit einem einwandfreien polizeilichen Führungszeugnis) kommt in Frage, sich anzumelden
- Jeder Freiwillige erhält eine Erste-Hilfe-Ausbildung
- Jährlich organisiert das Rote Kreuz Simulationsübungen

Unter der Leitung des Bürgermeisters
Das Freiwilligenkorps wird unter der Leitung des Bürgermeisters stehen. Sie werden einen Aufruf machen können, aber Freiwillige werden niemals zur Teilnahme verpflichtet werden können. „Nur Gemeinden können sich derzeit anmelden. Teilnehmende Gemeinden starten ihrerseits einen Aufruf an ihre Einwohner. Anmeldungen werden im Herbst beginnen“, heißt es auf der Website des Roten Kreuzes.
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