Die Natur ist in dieser Jahreszeit voll von Essbarem. Während Supermärkte mit Kürbissen und Pilzmischungen prahlen, kannst du viele verborgene Perlen im Wald finden. Wildsammeln ist uralt, gesund und lehrt dich eine Menge über die Natur.
🚨 Lies zuerst diesen Grundartikel
Wenn du wild sammelst, musst du wissen, was du tust. Lies daher unbedingt zuerst unseren ausführlichen Grundartikel über die Do’s und Don’ts des Wildsammelns.

Was findest du jetzt in der Natur?
Eicheln, Kastanien und Bucheckern liegen buchstäblich vor deinen Füßen. Sie sind reich an Fetten und Proteinen und bilden eine solide Basis für Mehl oder einen gerösteten Snack. Haselnüsse sind jetzt auch reif – oft findest du sie in Sträuchern entlang von Wanderwegen.
Außerdem ist der Holunder voll mit dunklen Beeren. Holunderbeersaft ist ein Klassiker gegen Erkältung, aber die Beeren musst du immer kochen. Brombeeren und Hagebutten hängen noch hier und da; besonders letztere enthalten massenhaft Vitamin C.
In feuchten Wäldern findest du Pilze wie Pfifferlinge, Austernpilze und Steinpilze. Pflücke nur das, was du zu 100% sicher erkennst.
Was kannst du damit machen?
🍄🟫 Das kannst du mit deiner Ernte machen
✅ Eicheln sind nach Gerbsäureentfernung essbar
✅ Esskastanien (nicht zu verwechseln mit Rosskastanien) kannst du rösten oder braten
✅ Haselnüsse sind oft schon ab September reif, aber im Oktober findest du noch genügend heruntergefallene Nüsse
Mache aus Kastanien Püree oder eine nahrhafte Suppe. Aus Eicheln kannst du Mehl machen (nach dem Einweichen, um die bitteren Gerbstoffe zu entfernen). Holunderbeeren und Hagebutten sind ideal für Sirup oder Konfitüre.
Brombeeren isst du so oder frierst sie ein. Pilze brätst du kurz in etwas Fett oder trocknest sie für später.
Was lernst du diese Woche?
Dass der Wald jetzt eine große Vorratskammer ist – und dass du mit einem Korb, einem Taschenmesser und etwas Wissen tagelang essen kannst, ohne einen Laden zu betreten.







