Frankreich bereitet einen „Überlebensratgeber“ vor, den alle Bürger noch vor Beginn des Sommers erhalten werden. Es soll sich um einen zwanzigseitigen Ratgeber darüber handeln, was sie im Falle einer „unmittelbaren“ Bedrohung tun müssen.
Die französische Regierung teilt den Ratgeber in drei Teile auf, in denen erklärt wird, wie man sich selbst und seine Angehörigen bei einer Gesundheitsepidemie, einer Naturkatastrophe oder einem bewaffneten Konflikt schützen kann. Das französische Generalsekretariat für nationale Verteidigung und Sicherheit (SGDSN) meldet, dass der Schwerpunkt jedoch nicht auf letzterem liegt. Der Überlebensratgeber wird eine Liste mit verschiedenen Notrufnummern und Radiosendern enthalten. Außerdem geben die Franzosen auch an, welche Dinge in Ihr Notfallpaket gehören. Sie empfehlen mindestens sechs Liter Wasser, einige Konserven, Batterien, eine Taschenlampe und Erste-Hilfe-Material.
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Ein Sprecher von Premierminister François Bayrou gibt bei ‚Europe 1‘ an, dass die Franzosen die „Widerstandsfähigkeit der Bürger garantieren wollen“. Der Überlebensratgeber liegt derzeit zur Genehmigung auf seinem Schreibtisch. Verschiedene andere Länder, wie Schweden, Finnland und Litauen, haben ihren Bürgern in der Vergangenheit bereits ähnliche Broschüren zur Verfügung gestellt. Auch die Niederlande und Belgien haben Initiativen ergriffen.








