Sie brauchen keinen Bunker zu haben, um vorbereitet zu sein. Manchmal ist es gerade wichtig, dass Sie Ihre Wohnung schnell verlassen können. Ein Wohnungsbrand, Gasleck, Überschwemmung oder Evakuierung lässt Ihnen wenig Zeit zum Nachdenken. Wer dann noch alles zusammensuchen muss, verliert kostbare Minuten. Diese Woche stellen Sie ein einfaches Notgepäck zusammen, mit dem Sie mindestens 72 Stunden selbstständig überbrücken können.
Was werden Sie diese Woche tun?
Suchen Sie einen soliden Rucksack und füllen Sie ihn mit den wichtigsten Dingen, die Sie benötigen, wenn Sie unerwartet Ihre Wohnung verlassen müssen.
Sie müssen keine Hunderte Euro ausgeben: beginnen Sie mit dem, was Sie bereits zu Hause haben, und ergänzen Sie später.
So gehen Sie vor
1. Wählen Sie einen geeigneten Rucksack
Ein Rucksack von 30 bis 40 Litern ist für die meisten Menschen ausreichend.
Beachten Sie:
- bequeme Schultergurte;
- stabile Reißverschlüsse;
- mehrere Fächer;
- Regenhülle falls möglich.
Verwenden Sie lieber einen Rucksack, der zum Wandern gemacht ist, als einen billigen Schulranzen.
2. Sorgen Sie für Wasser und Nahrung
Packen Sie mindestens in Ihren Rucksack:
- einen Liter Trinkwasser;
- eine nachfüllbare Trinkflasche;
- Energieriegel;
- Nüsse;
- haltbare Snacks.
Es muss kein vollständiger Vorrat sein, aber ausreichend, um die ersten Stunden oder Tage zu überstehen.
3. Denken Sie an Kleidung
Nehmen Sie mit:
- einen warmen Pullover;
- zusätzliche Unterwäsche;
- trockene Socken;
- eine Regenjacke;
- eine Mütze oder Kappe, je nach Jahreszeit.
Verpacken Sie Kleidung vorzugsweise in einem wasserdichten Beutel.
4. Fügen Sie Grundausstattung hinzu
Denken Sie an:
- Taschenlampe;
- Ersatzbatterien;
- Powerbank;
- Erste-Hilfe-Set;
- Feuerzeug;
- Multitool;
- Notizbuch und Kugelschreiber.
Viele dieser Dinge haben Sie in den vergangenen Wochen bereits gesammelt.
Victorinox Huntsman
Das legendäre und ikonische Victorinox existiert bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts und lieferte die ersten Soldatenmesser an die Schweizer Armee. Für Offiziere stellte man jedoch kompaktere Messer her, die die Grundlage für die heutigen Taschenmesser bildeten.
Opinel Nr. 8
Das Opinel Nr. 8 ist oft die Wahl bei Pfadfindergruppen oder beim Campen, weil es nicht nur einfach ist, sondern auch besonders scharf ist.
5. Vergessen Sie Ihre Dokumente nicht
Sorgen Sie für Kopien von:
- Personalausweis;
- Versicherungsdaten;
- Notfallkontakte;
- medizinische Informationen.
Bewahren Sie sie in einer wasserdichten Mappe oder Plastikhülle auf.
6. Tragen Sie den Rucksack einmal
Ein Rucksack, der zu Hause leicht erscheint, fühlt sich nach einigen Kilometern oft ganz anders an.
Machen Sie daher eine halbstündige Wanderung mit Ihrem Notgepäck.
Sie merken sofort:
- was überflüssig ist;
- was fehlt;
- was besser verpackt werden kann.
Was brauchen Sie?
- Rucksack (30 bis 40 Liter);
- Trinkwasser;
- haltbare Lebensmittel;
- Ersatzkleidung;
- Taschenlampe;
- Erste-Hilfe-Set;
- Powerbank;
- Dokumente.
Häufige Fehler
- Einen viel zu schweren Rucksack packen.
- Dinge mitnehmen, die Sie nie benutzen werden.
- Kein Wasser vorsehen.
- Den Rucksack irgendwo auf dem Dachboden legen.
- Nie testen, ob alles bequem sitzt.
Warum das wirklich zählt
Bei den meisten Notsituationen geht es nicht darum, wochenlang in der Natur zu überleben. Viel öfter müssen Sie Ihre Wohnung vorübergehend verlassen oder unerwartet woanders übernachten.
Ein Notgepäck gibt Ihnen Ruhe. Sie wissen, dass Sie nicht in Panik herumlaufen müssen, um noch schnell ein Ladegerät, Medikamente oder warme Kleidung zu suchen. Alles liegt bereit, wenn jede Minute zählt.
ESSENZ
- 🎒 Stellen Sie ein einfaches 72-Stunden-Notgepäck zusammen.
- 🚶 Testen Sie, ob Sie den Rucksack bequem tragen können.
- 🔄 Überprüfen Sie den Inhalt mindestens zweimal pro Jahr.






