Der wahre Vorrat liegt jetzt unter der Erde. Wilde Pastinake, Klettenwurzel und Löwenzahnwurzel sind nahrhaft, reich an Ballaststoffen und überraschend schmackhaft. Röste sie im Ofen oder koche sie als kräftiges Wintergemüse.
Wilde Pastinake (Pastinaca sativa)
Erkennbar an seinen gefiederten Blättern mit ovalen Teilblättchen und gelben Doldenblüten, die denen der wilden Möhre ähneln. Die Wurzel ist dick, cremefarben und riecht würzig und süß. Achtung: kann mit giftigem Bärenklau oder Schierling verwechselt werden — auf den typischen Pastinaken-Geruch achten.

Klettenwurzel (Arctium lappa / minus)
Hat große herzförmige Blätter mit einer graufilzigen Unterseite und purpurfarbene distelartige Blüten mit Kletten. Die Wurzel ist lang, außen braun und innen weiß, mit einem erdigen Geschmack. Ernte nur junge Pflanzen ohne Blütenstängel für essbare Wurzeln.

Löwenzahnwurzel (Taraxacum officinale)
Zu erkennen an den tief eingeschnittenen Blättern in Rosettenform und den bekannten gelben Blüten. Die Wurzel ist lang, dunkelbraun und innen milchsafthaltig. Wächst fast überall und schmeckt leicht bitter — besonders lecker geröstet oder als Tee.

Checkliste
✅ Nimm einen kleinen Spaten mit
✅ Erkenne die Blätter, um die richtige Wurzel zu finden
✅ Probiere geröstete Löwenzahnwurzel
✅ Bewahre Wurzeln kühl im Sand auf
Was lernst du diese Woche?
Das, was unsichtbar wächst, nährt oft am meisten.
🌱 Essen aus der Natur – jede Woche ein Tipp
Jede Woche besprechen wir auf The Patriot, was du diese Woche in der Natur findest. Alle erschienenen Tipps findest du über diesen Link.
Lies außerdem unbedingt den Grundartikel, der die Do’s und Don’ts des Wildsammelns bespricht.







