Lies dies, bevor du mit Hühnern anfängst

Veröffentlichung:

22 Juni 2026

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Geschrieben von:

JN

Hühner zu halten, das kann eine gute Idee sein. Darüber haben wir bereits früher bei The Patriot geschrieben. Dennoch ist es gut, einige Fallstricke zu berücksichtigen. Hühner können im Rahmen der Selbstversorgung sicherlich nützlich sein, aber wer seine Investition wieder herausholen will – kann seine Mühe haben. Auch sind Hühner nicht ganz ohne Arbeit oder Sorge. Lies am besten das Folgende, bevor du anfängst. Eine gute Idee mit Vorbereitung und Recherche kann so zu einer ausgezeichneten Idee werden.

Um mit der Tür ins Haus zu fallen: Hühner können dir eine ganze Menge einbringen. Wenn du drei oder mehr hast (nur ein Huhn zu halten ist abzuraten und zwei eigentlich auch) kannst du täglich Eier haben. Mit einem Hahn kannst du sogar Fleisch züchten und wenn du es für nötig hältst, gelegentlich ein Huhn oder einen Hahn schlachten (dazu später mehr). Aber es gibt wichtige Fallstricke. Es ist zum Beispiel unwahrscheinlich, dass du all deine Mühe, Investitionen und Futterkosten finanziell wieder herausholst, wenn du das gegen den Preis von Supermarkt-Eiern aufwiegst.

Andererseits; die Preise von Eiern können stark schwanken wie in den USA im Jahr 2025. Und wenn die Ladenregale komplett leer sind, kannst du trotzdem deine Familie mit gesunden Proteinen versorgen. Das ist zugleich das wichtigste Argument: Selbstversorgung.

Wie fängt man an?

Nun, Hühner brauchen Platz. Rechne mindestens ein bis zwei Quadratmeter Garten pro Huhn. Dies musst du einzäunen, damit deine Hühner nicht weglaufen. Danach brauchen sie einen trockenen Platz und eine Stange über dem Boden zum Schlafen (wo ihre Füße sicher nicht nass werden können). Im Prinzip könntest du das ganz rudimentär mit etwas Bauholz erstellen, aber das Naheliegendste ist ein Hühnerstall, der das alles bereits hat.

Wir raten von Holzställen ab. Holz fault schneller, nimmt Feuchtigkeit und Flüssigkeiten auf und darin können sich Vogelmilben einnisten. Investiere daher in einen Kunststoffstall. Die des britischen Herstellers Nestera sind aus langlebigem und dickem Kunststoff und haben sogar 25 Jahre Garantie. Sie sind jedoch in aller Ehrlichkeit auch teuer. Du brauchst außerdem auch eine automatische Tür, wenn du nicht jeden Abend und Morgen zu deinen Hühnern gehen willst, um sie einzusperren und herauszulassen.

Das Penthouse Hühnerstall von Nestera

Ein erhöhter Hühnerstall aus 100% Kunststoff, der Platz für mehr als 8 Hühner bietet.

Automatische Hühnerstalltür – Nestera

Möchten Sie nicht jeden Morgen früh aufstehen, um Ihre Hühner nach draußen zu lassen? Der Nestera Automatische Hühnerstalltür-Öffner bietet die perfekte Lösung.

Der Stall allein ist nicht ausreichend für einen guten Ruheplatz. Der Stall muss mit z.B. Sägespänen gefüllt sein (aber kein Stroh, denn das hält Feuchtigkeit fest und absorbiert schlechter) und muss regelmäßig ausgetauscht werden. Wir empfehlen alle 2-3 Wochen, mit vier Wochen als absolute Grenze und mit viel Sägespänen. In dieser Hinsicht willst du auch einen Stall, dessen Seitenwand sich einfach abnehmen lässt (wie bei denen von Nestera). Dann musst du nur das tun, die Bürste hindurch, neue Sägespäne streuen und fertig.

Halte schließlich einen separaten Platz im Stall für die Eier – am liebsten auch einen Platz, an den du einfach herankommst. Auch hier ist es bei Nestera klug gelöst, mit einem abnehmbaren Seitendach. Lege an diesen Platz einige Golfbälle oder Attrappen-Eier. Dann wissen die Hühner, wo sie brüten sollen. Ein Tischtennisball kann auch gehen, wenn du nichts anderes hast, aber selbst ein weißer rundlicher Stein kann dienen.

Natürliche Feinde: Füchse, Marder, Vogelmilben und Räudemilben

Du bist leider nicht der Einzige, der sich für deine Hühner interessiert. Je nachdem, wo du wohnst, lauern möglicherweise Herr und/oder Frau Fuchs. Das Gleiche gilt für Marder. Es gibt allerlei Systeme, um diese abzuschrecken. Denke an Ultraschall, Attrappen von Hunden, Duftprodukte… Aber aus Erfahrung wissen wir: diese funktionieren nicht sehr gut.

Es gibt zwei zuverlässige Mittel, um Füchse von deinen Hühnern fernzuhalten. Einen Hund, der ganz in der Nähe ist und am liebsten von respektabler Größe. Oder… eine vollständige Absperrung. Diese vollständige Absperrung kannst du auf zwei Arten realisieren. Entweder stellst du ein Gehege rund um deinen Stall/Unterstand auf. Wichtig dabei: dieses Gehege muss unbedingt ein Anti-Tunnel-System haben. Das ist extra verstärkter Maschendraht am Boden des Stalls nach außen hin, den du eingraben kannst. Füchse und Marder können nämlich unter dem Gehege graben, um dennoch deine Hühner totzubeißen. Sowohl Nestera als auch Omlet bieten Optionen an. Mit diesem extra Draht stoßen die Raubtiere jedoch ständig auf verzinkten Stahl. Aber auch hier gilt das Gleiche wie für einen ordentlichen Kunststoffstall: billig ist es nicht.

Ein letzter Feind sind Vogelmilben und Räudemilben. Hier ist Vorbeugen besser als Heilen. Halte den Stall trocken und reinige ihn regelmäßig. Und wähle daher also einen Kunststoffstall statt eines Holzstalls. Hast du sie trotzdem? Dann musst du im Falle von Vogelmilben den Stall komplett ausräumen und mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Du kannst auch Raubmilben einsetzen. Die fressen Vogelmilben auf.

Haben deine Hühner Räudemilben? Trockne ihre Füße und schmiere sie mit gewöhnlicher Vaseline ein. Mache dasselbe mit ihren Sitzstangen.

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